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Fachbegriffe

Ergänzungsleistungen

Bei den Ergänzungsleistungen (EL) zur AHV/IV handelt es sich um Versicherungsleistungen der AHV (Alters- und Hinterlassenenn-Versicherung).

Grundsätzlich hat Anspruch wer:

  • Wohnsitz in der Schweiz

  • Anspruch auf AHV- oder IV-Rente oder eine Hilflosenentschädigung hat

  • Bereits seit mindestens sechs Monaten ununterbrochen ein IV-Taggeld bezieht

  • Weiter erhält auch EL, wer aufgrund eines Staatsabkommens Anspruch auf eine ausserordentliche Rente der AHV- oder IV hätte

  • Zwingende Voraussetzung ist zudem, dass die anerkannten Ausgaben grösser sind als die anrechenbaren Einnahmen

Detailliertere Angaben finden sich auf den Webseiten der Sozialversicherungsanstalten.

 

Um einen Anspruch auf EL geltend zu machen, muss die Antragsstellerin seine finanzielle Lage der zuständigen Amtsstelle detailliert offenlegen. Angaben zum korrekten Vorgehen finden sich auf den Webseiten der kantonalen Sozialversicherungsanstalten oder können bei mir bezogen werden.

Haushalthilfe und Ergänzungsleistungen

Menschen, welche auf ein eine private Haushalthilfe angewiesen sind, können sich diese Kosten vergüten lassen.

Um einen Anspruch geltend zu machen, muss die Antragsstellerin seine finanzielle Lage der zuständigen Amtsstelle detailliert offenlegen. Angaben zum korrekten Vorgehen finden sich auf den Webseiten der kantonalen Sozialversicherungsanstalten oder können bei mir bezogen werden.

Pflegefinanzierung

Seit dem 01.01.2011 gilt das Bundesgesetz über die Neuordnung der Pflegefinanzierung. Sie regelt die Finanzierung von Pflegeleistungen.

 

Es handelt sich um Leistungen, welche von ambulanten und stationären Institutionen erbracht werden. Somit ist schweizweit geregelt, welche Kosten die obligatorischen Krankenversicherungen übernimmt und welche Kosten von den pflegebedürftigen Menschen selbst übernehmen müssen. Die restlichen Kosten übernimmt der Wohnsitzkanton.

Hilflosenentschädigung der AHV

Menschen, die in der Schweiz wohnen, eine Altersrente oder Ergänzungsleistungen beziehen können Hilflosenentschädigung beantragen, wenn
sie im schweren, mittleren oder leichtem Grad auf fremde Hilfe angewiesen sind (hilflos sind). Dieser Zustand während mindestens einem Jahr gedauert hat und wenn die Militär- oder die obligatorische Unfallversicherung nicht zahlt.

In der Schweiz wohnende Personen, die eine Altersrente oder Ergänzungsleistungen beziehen, können eine Hilflosenentschädigung der AHV geltend machen, wenn :

  • sie in schwerem, mittlerem oder leichtem Grad hilflos sind

  • die Hilflosigkeit ununterbrochen mindestens ein Jahr gedauert hat

  • kein Anspruch auf eine Hilflosenentschädigung der obligatorischen Unfallversicherung oder der Militärversicherung besteht

Als hilflos gilt ein Mensch, welcher für die alltäglichen Lebensverrichtungen auf die Hilfe von Dritten angewiesen ist.

Betreuerinnen aus Osteuropa

Seniorinnen und Senioren möchten möglichst lange selbstbestimmt zu Hause bleiben. Oft engagieren sie billige Arbeitskräfte aus Osteuropa. Diese Betreuungspersonen arbeiten unter schwierigsten Bedingungen 7 Tage die Woche und oftmals rund um die Uhr.

 

Bitte beachten Sie, der Mindestlohn für Ungelernte beträgt schweizweit CHF 18.90 CHF pro Stunde. Nach vier Jahren Berufserfahrung sollte der Lohn mindestens CHF 20.75 pro Stunde betragen.

Viele Vermittlungsfirmen geben an, eine Bewilligung zu haben, um solche Mitarbeitenden zu vermitteln. Ein Vermittlungsfirma benötigt jedoch eine entsprechende Bewilligung. Auf der Internetseite www.avg-seco.admin.ch können Sie selbst überprüfen, ob eine solche vorliegt.

Steuerinventar

Per Todestag ist im Kanton Zürich ein Inventarfragebogen und eine Steuererklärung zu erstellen. Die Erben sind zur Mitwirkung verpflichtet, d.h. sie müssen Auskünfte erteilen und Nachweise erbringen, welche für die Steuererklärung notwendig sind.
Zuständig für die Prüfung der Steuererklärung ist die Dienstabteilung Inventarkontrolle/Erbschaftssteuer des Kantons Zürich. Als Willensvollstrecker gilt aus Sicht der kant. Steuerverwaltung die auf dem Inventarfragebogen genannte Person. Die Erbteilung ist alleinige Sache der Eben, denn der Kanton Zürich kennt kein Teilungsamt.

 

Die Erben versteuern das Vermögen und die Erträge auf den nächsfolgenden ordentlichen Steuertermin nach Massgabe ihrer Erbquote unabhängig davon, ob das Erbe schon verteilt werden konnte oder nicht.

 

Hat der Verstorbene bei der Steuererklärung Fehler gemacht oder "vergessen" Einkünfte oder Vermögensbestände zu deklarieren, ist jetzt der beste Zeitpunkt dazu: Wenn Erben unversteuerte Vermögen melden, werden nur noch die letzten drei Jahre besteuert, es fallen also ungefähr drei bis acht Prozent Steuern auf dem Vermögen an (Faustregel). Art. r3 a StHG

Vorsorgeauftrag

Ein Vorsorgeauftrag ist dann nützlich, wenn ein Mensch infolge eines Unfalles und oder wegen einer plötzlichen schweren Erkrankung nicht mehr selbst für sich sorgen kann und urteilsunfähig wird. Grund dafür kann auch eine Altersschwäche sein. Insbesondere ältere Personen sollten daher rechtzeitig festhalten, welche Personen oder Fachstellen zur Regelung ihrer Anglegenheiten für den Fall einer Urteilsunfähigkeit beauftragt oder ermächtigt werden sollen.

 

Liegt ein rechtsgültiger Vorsorgeauftrag vor, können sehr oft Massnahmen der KESB vermieden werden. Denn Massnahmen der KESB sind oft mit zusätzlichem Aufwand und Kosten verbunden.

Patientenverfügung

Mit einer Patientenverfügung des FMH , der Schweizerischen Akademie der medizinischen Wissenschaften, sorgt man für Situationen vor, in denen man nicht mehr selbst entscheiden kann:

 

Zitat: Man hält im Voraus fest, welchen medizinischen Massnahmen man zustimmt und welche man ablehnt. Das erlaubt es Ärztinnen und Ärzten gemäss dem Willen des Patienten zu handeln und entlastet auch Angehörige.

Die FMH und die Schweizerische Akademie der Medizinischen Wissenschaften (SAMW) stellen Patientinnen und Patienten eine Patientenverfügung in zwei Varianten (ausführliche Version und Kurzversion) sowie eine Hinweiskarte fürs Portemonnaie zur Verfügung.